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		<title><![CDATA[Ratgeber Papier - Alle Foren]]></title>
		<link>http://papier.ratgeber--forum.de/</link>
		<description><![CDATA[Ratgeber Papier - http://papier.ratgeber--forum.de]]></description>
		<pubDate>Sun, 20 May 2012 04:33:01 +0000</pubDate>
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		<item>
			<title><![CDATA[Grafisches Papier / Feinpapier]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=76</link>
			<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:57:21 +0100</pubDate>
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			<description><![CDATA[Eigentlich sollte man denken, dass es sich dabei um besonders hochwertiges Papier handelt.<br />
Es ist jedoch einfach nur ein Oberbegriff für alle Druck- und Schreibpapiere zur Abgrenzung von diversen Verpackungspapieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Eigentlich sollte man denken, dass es sich dabei um besonders hochwertiges Papier handelt.<br />
Es ist jedoch einfach nur ein Oberbegriff für alle Druck- und Schreibpapiere zur Abgrenzung von diversen Verpackungspapieren.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Blatt / Bogen]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=75</link>
			<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:43:04 +0100</pubDate>
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			<description><![CDATA[Wenn ein Papier kleiner als Din A3 (29,7 x 42 cm) ist, spricht man von "Blatt".<br />
Ab Din A3 nennt man es "Bogen".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Wenn ein Papier kleiner als Din A3 (29,7 x 42 cm) ist, spricht man von "Blatt".<br />
Ab Din A3 nennt man es "Bogen".]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Bankpost-Papier]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=74</link>
			<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:38:30 +0100</pubDate>
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			<description><![CDATA[Dieser Begriff bezeichnet besonders hochwertiges (Schreibmaschinen)Papier. Dieses Papier ist auch mit Wasserzeichen erhältlich und wird deshalb in der Regel für besondere Gelegenheiten eingesetzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Dieser Begriff bezeichnet besonders hochwertiges (Schreibmaschinen)Papier. Dieses Papier ist auch mit Wasserzeichen erhältlich und wird deshalb in der Regel für besondere Gelegenheiten eingesetzt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Aschegehalt]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=73</link>
			<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:34:50 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=73</guid>
			<description><![CDATA[Irrtümlich wird oft angenommen, dass dieser Begriff audrückt, dass bei der Papierherstellung Asche beigesetzt wird.<br />
<br />
Der Begriff bezeichnet aber nur die Menge der zugesetzten Füllstoffe.<br />
Hierzu wird das Papier "verascht" ( = verbrannt). Der "Aschegehalt" ist also keine Aschemenge. sondern die Menge der Zusatzstoffe.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Irrtümlich wird oft angenommen, dass dieser Begriff audrückt, dass bei der Papierherstellung Asche beigesetzt wird.<br />
<br />
Der Begriff bezeichnet aber nur die Menge der zugesetzten Füllstoffe.<br />
Hierzu wird das Papier "verascht" ( = verbrannt). Der "Aschegehalt" ist also keine Aschemenge. sondern die Menge der Zusatzstoffe.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Ermitteln des Volumens/Dicke]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=72</link>
			<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 04:29:48 +0100</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=72</guid>
			<description><![CDATA[Das Volumen des Papiers wird mit folgender Formel errechnet:<br />
Volumen = Dicke des Papiers : Gewicht in g/qm<br />
<br />
Das normale Volumen eines 80g-Papiers :<br />
1.000 Blatt Papier (= 2 handelsübliche Packungen á 500 Blatt ohne Einriesung/Verpackung) sind 8 cm dick.<br />
<br />
Hat man nun ein leichteres Papier, das das gleiche Volumen wie ein 80g-Papier haben soll, so muss auch der Papierstapel genauso hoch sein.<br />
Ist er flacher, hat dieses Papier ein geringeres Volumen.<br />
<br />
Ein Stapel mit dem 1,5fachen Volumen hat eine Stärke von 12 cm, das doppelte Volumen hat dann eine Stapelhöhe von 16 cm (usw.).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Das Volumen des Papiers wird mit folgender Formel errechnet:<br />
Volumen = Dicke des Papiers : Gewicht in g/qm<br />
<br />
Das normale Volumen eines 80g-Papiers :<br />
1.000 Blatt Papier (= 2 handelsübliche Packungen á 500 Blatt ohne Einriesung/Verpackung) sind 8 cm dick.<br />
<br />
Hat man nun ein leichteres Papier, das das gleiche Volumen wie ein 80g-Papier haben soll, so muss auch der Papierstapel genauso hoch sein.<br />
Ist er flacher, hat dieses Papier ein geringeres Volumen.<br />
<br />
Ein Stapel mit dem 1,5fachen Volumen hat eine Stärke von 12 cm, das doppelte Volumen hat dann eine Stapelhöhe von 16 cm (usw.).]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Schreibmaschinenpapier / Durchschlagpapier]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=71</link>
			<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 23:49:34 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=71</guid>
			<description><![CDATA[Es gab eine Zeit, in der die Schreibmaschie die einzige Büromaschine für Schriftverkehr war.<br />
<br />
Nur für sie brauchte man spezielles weißes Papier für die Korrespondenz.<br />
Aus diesem Grund kann man den alten Begriff "Schreibmaschinenpapier" mit dem heutigen "Kopierpapier" gleich setzen.<br />
<br />
So wie eine moderne Schreibmaschine aber schon ein kleiner Computer ist, so haben sich auch die Ansprüche an das Papier geändert.<br />
Achten Sie deshalb auch auf den Weißegrad und die Stabilität, wenn Sie heute noch mit einer Schreibmaschine arbeiten.<br />
<br />
----<br />
<br />
Im Zusammenhang mit dem Einsatz von Schreibmaschinen, hatte man auch die Notwendigkeit, gleichzeitig Kopien von Schriftstücken/Rechnungen herzustellen.<br />
Hierzu bediente man sich entweder druckempfindlichem Papier oder man benutzte ein "Kohlepapier" das (zwischen Original und Kopie gelegt) beim Aufschlag der Lettern die Farbe auf das darunter liegende (dünnere) Papier weiter gab.<br />
<br />
Die Kopien mussten nur lesbar sein. Man benötigte also weder hohe Weißegrade, noch hohe Steifigkeit. Dünne Papiere im Bereich von ca. max. 60g genügten diesen Ansprüchen.<br />
<br />
Aus Umweltschutzgründen, und damit man Platz und Gewicht spart, setzen sich 60g Papiere langsam wieder durch. Jetzt müssen sie aber höhere Kriterien erfüllen, da sie sowohl als Kopie als auch als "Original" verwendet werden.<br />
<br />
Die "Rennaissance der 60g Papiere" findet also gerade auch für moderne Drucker statt ... nur werden sie nicht mehr nur als reine "Durchschläge" benutzt.<br />
Sie gehören jetzt zu den "normalen Druckerpapieren"]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Es gab eine Zeit, in der die Schreibmaschie die einzige Büromaschine für Schriftverkehr war.<br />
<br />
Nur für sie brauchte man spezielles weißes Papier für die Korrespondenz.<br />
Aus diesem Grund kann man den alten Begriff "Schreibmaschinenpapier" mit dem heutigen "Kopierpapier" gleich setzen.<br />
<br />
So wie eine moderne Schreibmaschine aber schon ein kleiner Computer ist, so haben sich auch die Ansprüche an das Papier geändert.<br />
Achten Sie deshalb auch auf den Weißegrad und die Stabilität, wenn Sie heute noch mit einer Schreibmaschine arbeiten.<br />
<br />
----<br />
<br />
Im Zusammenhang mit dem Einsatz von Schreibmaschinen, hatte man auch die Notwendigkeit, gleichzeitig Kopien von Schriftstücken/Rechnungen herzustellen.<br />
Hierzu bediente man sich entweder druckempfindlichem Papier oder man benutzte ein "Kohlepapier" das (zwischen Original und Kopie gelegt) beim Aufschlag der Lettern die Farbe auf das darunter liegende (dünnere) Papier weiter gab.<br />
<br />
Die Kopien mussten nur lesbar sein. Man benötigte also weder hohe Weißegrade, noch hohe Steifigkeit. Dünne Papiere im Bereich von ca. max. 60g genügten diesen Ansprüchen.<br />
<br />
Aus Umweltschutzgründen, und damit man Platz und Gewicht spart, setzen sich 60g Papiere langsam wieder durch. Jetzt müssen sie aber höhere Kriterien erfüllen, da sie sowohl als Kopie als auch als "Original" verwendet werden.<br />
<br />
Die "Rennaissance der 60g Papiere" findet also gerade auch für moderne Drucker statt ... nur werden sie nicht mehr nur als reine "Durchschläge" benutzt.<br />
Sie gehören jetzt zu den "normalen Druckerpapieren"]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Kopierpapier oder Druckerpapier ?]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=70</link>
			<pubDate>Fri, 05 Aug 2011 20:11:59 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=70</guid>
			<description><![CDATA[Bevor "das Kopieren erfunden war", gab es zwar auch Unterschiede, diese machten sich aber nicht so bemerkbar wie in heutigen Zeiten.<br />
"Normales Papier" für Schreibmaschine, "dünnes Papier" für Durchschläge (mechanisch hergestellte Kopien), "Büttenpapier/Wasserzeichenpapier" für besondere Anlässe und "dickes Papier" für ganz besondere Anwendungen.<br />
<br />
Mit dem Aufkommen von Fotokopierern, wurde es nötig, einen Mindeststandard zu schaffen, der für alle Trockentonerbasierte Gültigkeit hat. Dieser Standard gilt auch heute noch für Kopierpapier.<br />
Da sich die Technik von Fotokopierern und Laserdruckern ähnelt, "passt" dieser Standard auch auf moderne Laserdrucker und -Faxgeräte für s/w-Ausdrucke.<br />
<br />
Für Geräte auf Tintenbasis benötigt man eigentlich andere Eigenschaften als für trockentonerbasierte Geräte.<br />
Diese (beschichteten) "Spezialpapiere" bringen aber erst einen "wirklichen Vorteil", wenn man Grafiken und Bilder in höchster Qualität benötigt.<br />
Wenn in diesem Druckmodus ausgedruckt wird, sprüht der Drucker ein Vielfaches an Tinte auf das Papier. Die Tinte darf dann auch nicht ins Papier "einsickern", sondern muss sich als deckende Farbschicht auf das Papier legen.<br />
Spezialpapiere für Tintenstrahldrucker haben die Eigenschaft einer "geschlossenen Oberfläche" und verringern die Trocknungszeit der Tinte.<br />
<br />
Wer aber nur s/w-Texte ausdruckt, der kann beruhigt auf Spezialpapiere verzichten. Ein "Kopierpapier/Multifunktionspapier" genügt in der Regel für alle normalen Büroanwendungen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Bevor "das Kopieren erfunden war", gab es zwar auch Unterschiede, diese machten sich aber nicht so bemerkbar wie in heutigen Zeiten.<br />
"Normales Papier" für Schreibmaschine, "dünnes Papier" für Durchschläge (mechanisch hergestellte Kopien), "Büttenpapier/Wasserzeichenpapier" für besondere Anlässe und "dickes Papier" für ganz besondere Anwendungen.<br />
<br />
Mit dem Aufkommen von Fotokopierern, wurde es nötig, einen Mindeststandard zu schaffen, der für alle Trockentonerbasierte Gültigkeit hat. Dieser Standard gilt auch heute noch für Kopierpapier.<br />
Da sich die Technik von Fotokopierern und Laserdruckern ähnelt, "passt" dieser Standard auch auf moderne Laserdrucker und -Faxgeräte für s/w-Ausdrucke.<br />
<br />
Für Geräte auf Tintenbasis benötigt man eigentlich andere Eigenschaften als für trockentonerbasierte Geräte.<br />
Diese (beschichteten) "Spezialpapiere" bringen aber erst einen "wirklichen Vorteil", wenn man Grafiken und Bilder in höchster Qualität benötigt.<br />
Wenn in diesem Druckmodus ausgedruckt wird, sprüht der Drucker ein Vielfaches an Tinte auf das Papier. Die Tinte darf dann auch nicht ins Papier "einsickern", sondern muss sich als deckende Farbschicht auf das Papier legen.<br />
Spezialpapiere für Tintenstrahldrucker haben die Eigenschaft einer "geschlossenen Oberfläche" und verringern die Trocknungszeit der Tinte.<br />
<br />
Wer aber nur s/w-Texte ausdruckt, der kann beruhigt auf Spezialpapiere verzichten. Ein "Kopierpapier/Multifunktionspapier" genügt in der Regel für alle normalen Büroanwendungen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Festpreisgarantie]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=69</link>
			<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 03:51:39 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=69</guid>
			<description><![CDATA[Eine Festpreisgarantie ist "was Feines".<br />
Man hat die Garantie, dass der Preis sich im vereinbarten Zeitraum nicht ändert.<br />
<br />
Diesen Vorteil nutzen vor allem Behörden und große Firmengruppen, damit sie die Kosten besser kalkulieren können.<br />
<br />
Ähnlich wie beim <a href="http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=68" target="_blank">Einkauf von Großmengen</a> ergeben sich leider aber auch ähnliche Probleme und werden ähnliche Fragen aufgeworfen:<br />
<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;">Wie kommt der Festpreis zustande ?</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;">a) Der Lieferant unterhält ein sehr großes Lager</span><br />
Um den Festpreis zu garantieren, kauft er die geschätzt benötigte Menge im Voraus ein.<br />
Da die Lagerung auch Kosten verursacht, müssen diese natürlich auch kalkuliert und berechnet werden.<br />
<br />
Problematisch wird es dann, wenn der Preis über eine sehr lange Zeit garantiert wird. Hier kann durchaus eine Überlagerung des Papiers drohen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">b) Der Lieferant hat ein so hohes Umsatzvolumen, dass er den Werken den Preis vorschreiben kann.</span><br />
Das gehört leider ins "Märchenreich". Branchenlenner wissen, dass es zwar immer wieder Preisverhandlungen gibt, bei denen das Umsatzvolumen eine große Rolle spielt. Da die Kosten für Energie usw. jedoch immer weiter steigen, kann und wird das Werk den Preis auch immer wieder anpassen müssen. Selbst wenn der Lieferant eigene Werke unterhält, ist es nicht möglich den Preis auf lange Sicht und dauerhaft stabil zu halten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">c) Der Lieferant kalkuliert bereits im Vorfeld eventuelle Preiserhöhungen mit ein</span><br />
DAS ist eine der realistischen Möglichkeiten. Hierbei handelt es sich dann um eine kaufmännische "Mischkalkulation". Am Anfang eines Jahres wird z.B. abgeschätzt, in wie weit sich der Preis im Laufe des Jahres entwickeln wird. Am Anfang der Garantiezeit würde der Lieferant also "Plus machen" während er am Ende des Jahres vielleicht nur noch "Minus macht". Auf das ganze Jahr hinaus "rechnet sich das" für den Lieferanten ... wenn er sich nicht verschätzt hat.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">Sollte das dem Kunden egal sein ?</span><br />
Nein. Denn am Jahresanfang könnte er die gleiche Ware ja auch bedeutend günstiger bekommen... und wenn er am Jahresende sowieso geringeren Bedarf hat, ist in dieser Zeit das Einsparpotential nur gering.<br />
Am Ende hat er dann draufgezahlt.<br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
d) Der Lieferant bietet nur seine eigenen Marken/Labels zu Festpreisen an.</span><br />
DAS ist die zweite realistische Möglichkeit, wie ein Festpreis kalkuliert wird.<br />
Da der Lieferant "sein Papier" in diversen Werken einkaufen kann, kann er auch jederzeit ausweichen, wenn ein Werk zu teuer wird. Gleichzeitig kalkuliert er auch leichte Preiserhöhungen mit ein.<br />
Bei einer solchen Kalkulation ist der Risiko- (und Gewinn-) faktor die Preiserhöhung. Da der Lieferant immer den günstigsten Hersteller wählen kann, dient die Kalkulation von Preiserhöhungen nur als "Puffer". <br />
Für den Lieferanten sollte sich hier eine reine Gewinnzone ergeben, da er den "Puffer" so0lange als Zusatzgewinn verbuchen kann, bis es wirkich einmal zu einer unvermeidlichen Preiserhöhung kommt. Dann entfällt einfach nur der Zusatzgewinn. <br />
<span style="text-decoration: underline;">Hierbei handelt es sich also nicht um eine Mischkalkulation, sondern einfach darum, was jeder Einkäufer auch selbst machen könnte:</span><br />
Man sucht einfach nach der jeweils günstigsten Alternative - nur dass es immer unter dem gleichen Namen erhältlich ist.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">e) Der "Mega-Mix"</span><br />
Der Lieferant kombiniert alle bisherigen Möglichkeiten:<br />
* er legt sich eine gewisse Großmenge günstig auf Lager<br />
+ er handelt immer wieder neue Preise aus<br />
+ er kauft immer die günstigste Alternative ein<br />
+ er kalkuliert zu erwartende Preiserhöhungen ein<br />
+ er lässt alles unter seinem eigenen Label laufen<br />
Am Ende gibt es für den Lieferanten kaum ein Kalkulationsrisiko, da er jede Änderung an anderer Stelle wieder auffangen kann.<br />
<br />
Wer jedoch nicht nur ein ganz bestimmtes Label einkauft, kann es ganz genauso machen und damit auf Dauer mehr einsparen, als wenn er einen Festpreis bekommen würde.<br />
Die Mühe zahlt sich aus .. wenn man sie sich machen kann oder würde.<br />
<br />
Schade, dass große Firmen und Behörden nicht so ähnlich handeln.<br />
Gerade ihnen stehen in der Regel ja die nötigen Lagerflächen, Personal  und Logistik zur Verfügung.<br />
Zugunsten von Kalkulationssicherheit wird jedoch auf diese Einsparmöglichkeiten verzichtet. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Bei Behörden ergibt sich noch ein weiterer zu berücksichtigender Aspekt, wenn sie Wert auf Umweltschutz legen:</span><br />
Es verursacht weniger Umweltschäden, wenn eine Großmenge lokal und verbrauchsnah einlagert und verteilt wird, als wenn der jeweilige Bedarf direkt vom weit entfernten Lieferanten kommt.<br />
1 LKW verursacht für eine Palette Papier nur etwas weniger Umweltschäden als für eine komplette Ladung mit rund 42 Paletten für die gleiche Strecke.<br />
Nicht nur das Papier muss "grün" sein, sondern auch viele Aspekte drumherum um die Umwelt wirklich zu entlasten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Eine Festpreisgarantie ist "was Feines".<br />
Man hat die Garantie, dass der Preis sich im vereinbarten Zeitraum nicht ändert.<br />
<br />
Diesen Vorteil nutzen vor allem Behörden und große Firmengruppen, damit sie die Kosten besser kalkulieren können.<br />
<br />
Ähnlich wie beim <a href="http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=68" target="_blank">Einkauf von Großmengen</a> ergeben sich leider aber auch ähnliche Probleme und werden ähnliche Fragen aufgeworfen:<br />
<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;">Wie kommt der Festpreis zustande ?</span></span><br />
<span style="font-weight: bold;">a) Der Lieferant unterhält ein sehr großes Lager</span><br />
Um den Festpreis zu garantieren, kauft er die geschätzt benötigte Menge im Voraus ein.<br />
Da die Lagerung auch Kosten verursacht, müssen diese natürlich auch kalkuliert und berechnet werden.<br />
<br />
Problematisch wird es dann, wenn der Preis über eine sehr lange Zeit garantiert wird. Hier kann durchaus eine Überlagerung des Papiers drohen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">b) Der Lieferant hat ein so hohes Umsatzvolumen, dass er den Werken den Preis vorschreiben kann.</span><br />
Das gehört leider ins "Märchenreich". Branchenlenner wissen, dass es zwar immer wieder Preisverhandlungen gibt, bei denen das Umsatzvolumen eine große Rolle spielt. Da die Kosten für Energie usw. jedoch immer weiter steigen, kann und wird das Werk den Preis auch immer wieder anpassen müssen. Selbst wenn der Lieferant eigene Werke unterhält, ist es nicht möglich den Preis auf lange Sicht und dauerhaft stabil zu halten.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">c) Der Lieferant kalkuliert bereits im Vorfeld eventuelle Preiserhöhungen mit ein</span><br />
DAS ist eine der realistischen Möglichkeiten. Hierbei handelt es sich dann um eine kaufmännische "Mischkalkulation". Am Anfang eines Jahres wird z.B. abgeschätzt, in wie weit sich der Preis im Laufe des Jahres entwickeln wird. Am Anfang der Garantiezeit würde der Lieferant also "Plus machen" während er am Ende des Jahres vielleicht nur noch "Minus macht". Auf das ganze Jahr hinaus "rechnet sich das" für den Lieferanten ... wenn er sich nicht verschätzt hat.<br />
<br />
<span style="text-decoration: underline;">Sollte das dem Kunden egal sein ?</span><br />
Nein. Denn am Jahresanfang könnte er die gleiche Ware ja auch bedeutend günstiger bekommen... und wenn er am Jahresende sowieso geringeren Bedarf hat, ist in dieser Zeit das Einsparpotential nur gering.<br />
Am Ende hat er dann draufgezahlt.<br />
<span style="font-weight: bold;"><br />
d) Der Lieferant bietet nur seine eigenen Marken/Labels zu Festpreisen an.</span><br />
DAS ist die zweite realistische Möglichkeit, wie ein Festpreis kalkuliert wird.<br />
Da der Lieferant "sein Papier" in diversen Werken einkaufen kann, kann er auch jederzeit ausweichen, wenn ein Werk zu teuer wird. Gleichzeitig kalkuliert er auch leichte Preiserhöhungen mit ein.<br />
Bei einer solchen Kalkulation ist der Risiko- (und Gewinn-) faktor die Preiserhöhung. Da der Lieferant immer den günstigsten Hersteller wählen kann, dient die Kalkulation von Preiserhöhungen nur als "Puffer". <br />
Für den Lieferanten sollte sich hier eine reine Gewinnzone ergeben, da er den "Puffer" so0lange als Zusatzgewinn verbuchen kann, bis es wirkich einmal zu einer unvermeidlichen Preiserhöhung kommt. Dann entfällt einfach nur der Zusatzgewinn. <br />
<span style="text-decoration: underline;">Hierbei handelt es sich also nicht um eine Mischkalkulation, sondern einfach darum, was jeder Einkäufer auch selbst machen könnte:</span><br />
Man sucht einfach nach der jeweils günstigsten Alternative - nur dass es immer unter dem gleichen Namen erhältlich ist.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">e) Der "Mega-Mix"</span><br />
Der Lieferant kombiniert alle bisherigen Möglichkeiten:<br />
* er legt sich eine gewisse Großmenge günstig auf Lager<br />
+ er handelt immer wieder neue Preise aus<br />
+ er kauft immer die günstigste Alternative ein<br />
+ er kalkuliert zu erwartende Preiserhöhungen ein<br />
+ er lässt alles unter seinem eigenen Label laufen<br />
Am Ende gibt es für den Lieferanten kaum ein Kalkulationsrisiko, da er jede Änderung an anderer Stelle wieder auffangen kann.<br />
<br />
Wer jedoch nicht nur ein ganz bestimmtes Label einkauft, kann es ganz genauso machen und damit auf Dauer mehr einsparen, als wenn er einen Festpreis bekommen würde.<br />
Die Mühe zahlt sich aus .. wenn man sie sich machen kann oder würde.<br />
<br />
Schade, dass große Firmen und Behörden nicht so ähnlich handeln.<br />
Gerade ihnen stehen in der Regel ja die nötigen Lagerflächen, Personal  und Logistik zur Verfügung.<br />
Zugunsten von Kalkulationssicherheit wird jedoch auf diese Einsparmöglichkeiten verzichtet. <br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Bei Behörden ergibt sich noch ein weiterer zu berücksichtigender Aspekt, wenn sie Wert auf Umweltschutz legen:</span><br />
Es verursacht weniger Umweltschäden, wenn eine Großmenge lokal und verbrauchsnah einlagert und verteilt wird, als wenn der jeweilige Bedarf direkt vom weit entfernten Lieferanten kommt.<br />
1 LKW verursacht für eine Palette Papier nur etwas weniger Umweltschäden als für eine komplette Ladung mit rund 42 Paletten für die gleiche Strecke.<br />
Nicht nur das Papier muss "grün" sein, sondern auch viele Aspekte drumherum um die Umwelt wirklich zu entlasten.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Großmengen einkaufen, wenn es billig ist ?]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=68</link>
			<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 02:47:07 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=68</guid>
			<description><![CDATA[Natürlich ist es sinnvoll, Papier dann einzukaufen, wenn es gerade günstig ist.<br />
<br />
Ein ganz beliebtes Mittel, um sich einen günstigen Preis zu sichern, ist der <span style="font-weight: bold;">"Kauf auf Abruf".</span><br />
Der Einkäufer kauft sich hierbei eine größere Papiermenge. Anstatt dass er sie jedoch direkt anliefern lässt, lässt er sie sich in "kleinen Portionen" liefern ... dann wenn er sie jeweils benötigt.<br />
<br />
Wie Sie jedoch bereits wissen, ist die <a href="http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=44" target="_blank">Lagerung von Papier</a> nicht so unproblematisch wie es scheint.<br />
Dieses Problem hat man dann scheinbar auf den Lieferanten abgewälzt.<br />
<br />
----<br />
<br />
<span style="font-size: large;">Der "schlaue Lieferant" wird dann das Papier direkt nach der Bestellung einkaufen und auf Lager legen und auf den Abruf warten.</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">"Großhändler machen es doch genauso. Was soll daran bedenklich sein ?"</span><br />
Bei einem Großhändler ist die Umschlaggeschwindigkeit relativ hoch. Gleichzeitig achtet er auch darauf, dass das Papier nie zu lange gelagert wird. Er lagert und liefert nach "FIFO" (First in, first out).<br />
<br />
"Beim Kauf auf Abruf" gibt es jedoch keine Umschlaggeschwindigkeit bzw. sie beträgt 1.<br />
Das eingelagerte Papier gehört schon dem Kunden und man füllt die Entnahmen nicht durch Frischware auf.<br />
<br />
Hier lagern also mehrere Tonnen Papier auf Transportpaletten und warten darauf, dass sie endlich das Lager verlassen können.<br />
Die Umgebungseigenschaften sind in der Regel ideal für Papier. Gegen den einwirkenden mechanischen Druck wird jedoch nichts getan, da kein Käufer bereit ist, den dafür nötigen Lagerplatz zu bezahlen. Die Paletten werden also nicht geöffnet und auf einer größeren Fläche verteilt, damit sich der Druck auf das einzelne Ries vermindert.<br />
Bei einer einzelnen Palette ist also die untere Rieslage einem Druck von rund 490 Kg ausgesetzt ... und das vielleicht über ein Jahr lang.<br />
<br />
Eindeutig überlagert, geht dann irgendwann auch einmal die letzte Lage an den Käufer. Gut wenn er sowieso nur Spam-Mails ausdrucken will oder nur hausinterne Mitteilungen ausdruckt. Für normale Geschäftskorrespondenz wäre dieses Paier jedoch nicht mehr zu gebrauchen.<br />
<br />
Papierstaus, schlechte Ausdrucke, gewelltes Papier .. das sind die späteren Folgen von überlagertem Papier.<br />
<br />
<span style="font-size: large;">Der "intelligente Lieferant" wird mit dem Herstellerwerk einen ähnlichen Abrufvertrag abschließen wollen.</span><br />
Im Herstellerwerk ist das FIFO-Prinzip weiterhin gewährleistet. Jede entnommene Palette wird durch Frischware ersetzt. So lagert nicht ein und die gleiche Charge dauerhaft bis zum Abruf.<br />
<br />
Problematisch wird es aber mit dem Preis:<br />
Die Herstellerwerke ändern immer mal wieder die Preise. Sie lassen sich also nicht darauf ein, über einen gewissen Zeitraum hinaus, einen Preis zu garantieren.<br />
<br />
--------------<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Für den Einkäufer ergeben sich durch den Abruf leider nur wenige Vorteile.</span><br />
<br />
Er hat zwar zu einem günstigen Preis eingekauft, zahlt aber zusätzliche Lagerkosten um (bei zu langer Lagerdauer) am Ende des Abrufs eventuell minderwertiges Papier zu bekommen.<br />
ODER<br />
Der Lieferant muss vorher schon einen Aufschlag kalkulieren, der die Preiserhöhungen des Werkes vorausahnt, damit der Kunde auch am Ende der vereinbarten Zeit immer noch Frischware erhält.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">"Kauf auf Abruf" lohnt sich also eigentlich nur, </span><br />
- wenn der Einkäufer auf JEDEN Fall sicherstellen will, dass "sein Papier" jederzeit zur Verfügung steht. Die Verfügbarkeit steht also über allem Anderen.<br />
ODER<br />
- absehbar ist, dass "sein Papier" demnächst nicht mehr hergestellt wird und er alternative Sorten über einen längeren Zeitraum testen muss.<br />
<br />
Wenn diese beiden Bedingungen nicht vorliegen, kann man nur ganz allgemein dazu raten, dass sich der Einkäufer besser zu jedem Zeitraum erneut auf dem Markt umsieht, um jeweils neue Ware einzukaufen<br />
ODER durchkalkuliert wie hoch die Kosten für eine eigene, sachgerechte Dauerlagerung sind.<br />
<br />
Richtig gerechnet wird man dann vielleicht feststellen, dass der "Kauf auf Abruf" vielleicht doch teurer ist als man denkt <img src="http://papier.ratgeber--forum.de/images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Natürlich ist es sinnvoll, Papier dann einzukaufen, wenn es gerade günstig ist.<br />
<br />
Ein ganz beliebtes Mittel, um sich einen günstigen Preis zu sichern, ist der <span style="font-weight: bold;">"Kauf auf Abruf".</span><br />
Der Einkäufer kauft sich hierbei eine größere Papiermenge. Anstatt dass er sie jedoch direkt anliefern lässt, lässt er sie sich in "kleinen Portionen" liefern ... dann wenn er sie jeweils benötigt.<br />
<br />
Wie Sie jedoch bereits wissen, ist die <a href="http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=44" target="_blank">Lagerung von Papier</a> nicht so unproblematisch wie es scheint.<br />
Dieses Problem hat man dann scheinbar auf den Lieferanten abgewälzt.<br />
<br />
----<br />
<br />
<span style="font-size: large;">Der "schlaue Lieferant" wird dann das Papier direkt nach der Bestellung einkaufen und auf Lager legen und auf den Abruf warten.</span><br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">"Großhändler machen es doch genauso. Was soll daran bedenklich sein ?"</span><br />
Bei einem Großhändler ist die Umschlaggeschwindigkeit relativ hoch. Gleichzeitig achtet er auch darauf, dass das Papier nie zu lange gelagert wird. Er lagert und liefert nach "FIFO" (First in, first out).<br />
<br />
"Beim Kauf auf Abruf" gibt es jedoch keine Umschlaggeschwindigkeit bzw. sie beträgt 1.<br />
Das eingelagerte Papier gehört schon dem Kunden und man füllt die Entnahmen nicht durch Frischware auf.<br />
<br />
Hier lagern also mehrere Tonnen Papier auf Transportpaletten und warten darauf, dass sie endlich das Lager verlassen können.<br />
Die Umgebungseigenschaften sind in der Regel ideal für Papier. Gegen den einwirkenden mechanischen Druck wird jedoch nichts getan, da kein Käufer bereit ist, den dafür nötigen Lagerplatz zu bezahlen. Die Paletten werden also nicht geöffnet und auf einer größeren Fläche verteilt, damit sich der Druck auf das einzelne Ries vermindert.<br />
Bei einer einzelnen Palette ist also die untere Rieslage einem Druck von rund 490 Kg ausgesetzt ... und das vielleicht über ein Jahr lang.<br />
<br />
Eindeutig überlagert, geht dann irgendwann auch einmal die letzte Lage an den Käufer. Gut wenn er sowieso nur Spam-Mails ausdrucken will oder nur hausinterne Mitteilungen ausdruckt. Für normale Geschäftskorrespondenz wäre dieses Paier jedoch nicht mehr zu gebrauchen.<br />
<br />
Papierstaus, schlechte Ausdrucke, gewelltes Papier .. das sind die späteren Folgen von überlagertem Papier.<br />
<br />
<span style="font-size: large;">Der "intelligente Lieferant" wird mit dem Herstellerwerk einen ähnlichen Abrufvertrag abschließen wollen.</span><br />
Im Herstellerwerk ist das FIFO-Prinzip weiterhin gewährleistet. Jede entnommene Palette wird durch Frischware ersetzt. So lagert nicht ein und die gleiche Charge dauerhaft bis zum Abruf.<br />
<br />
Problematisch wird es aber mit dem Preis:<br />
Die Herstellerwerke ändern immer mal wieder die Preise. Sie lassen sich also nicht darauf ein, über einen gewissen Zeitraum hinaus, einen Preis zu garantieren.<br />
<br />
--------------<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Für den Einkäufer ergeben sich durch den Abruf leider nur wenige Vorteile.</span><br />
<br />
Er hat zwar zu einem günstigen Preis eingekauft, zahlt aber zusätzliche Lagerkosten um (bei zu langer Lagerdauer) am Ende des Abrufs eventuell minderwertiges Papier zu bekommen.<br />
ODER<br />
Der Lieferant muss vorher schon einen Aufschlag kalkulieren, der die Preiserhöhungen des Werkes vorausahnt, damit der Kunde auch am Ende der vereinbarten Zeit immer noch Frischware erhält.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">"Kauf auf Abruf" lohnt sich also eigentlich nur, </span><br />
- wenn der Einkäufer auf JEDEN Fall sicherstellen will, dass "sein Papier" jederzeit zur Verfügung steht. Die Verfügbarkeit steht also über allem Anderen.<br />
ODER<br />
- absehbar ist, dass "sein Papier" demnächst nicht mehr hergestellt wird und er alternative Sorten über einen längeren Zeitraum testen muss.<br />
<br />
Wenn diese beiden Bedingungen nicht vorliegen, kann man nur ganz allgemein dazu raten, dass sich der Einkäufer besser zu jedem Zeitraum erneut auf dem Markt umsieht, um jeweils neue Ware einzukaufen<br />
ODER durchkalkuliert wie hoch die Kosten für eine eigene, sachgerechte Dauerlagerung sind.<br />
<br />
Richtig gerechnet wird man dann vielleicht feststellen, dass der "Kauf auf Abruf" vielleicht doch teurer ist als man denkt <img src="http://papier.ratgeber--forum.de/images/smilies/wink.gif" style="vertical-align: middle;" border="0" alt="Wink" title="Wink" />]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Leasing-Geräte: Darf das Papier vorgeschrieben werden ?]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=67</link>
			<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 01:51:33 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=67</guid>
			<description><![CDATA[Antwort: Ja<br />
<br />
Sofern der Leasingvertrag nicht gegen Gesetze verstößt, darf man da alles vorschreiben, was man will.<br />
<br />
Hier steckt der Teufel jedoch im Detail.<br />
Nur das, was auch wirklich ausdrücklich im Vertrag steht, muss beachtet werden.<br />
<br />
Immer wieder kann man beobachten, dass Büromittellieferanten Geräte verleasen und damit verbunden auch ein Papier vorschreiben, das sie (möglicherweise sogar exklusiv) führen.<br />
<br />
Hier sollte man versuchen, das Papier vom Leasingvertrag abzukoppeln, damit man nicht in Abhängigkeit zum Leasinggeber kommt.<br />
Die Preise für ein und das gleiche Papier (auch unter dem gleichen Label und Verpackung) sind sehr stark schwankend.<br />
Mit einem verbundenen Vertrag setzt man sich der Gefahr aus, dass das Leasing zwar sehr günstig ist, der Papierpreis aber dafür sehr hoch.<br />
Am Ende zahlt der Kunde also die Leasingeinsparung durch den Papierkauf wieder drauf.<br />
<br />
Wenn der Leasinggeber jedoch nur eine Marke "vorschreibt", dann kann man sich dort versorgen, wo es dieses Papier günstiger gibt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Antwort: Ja<br />
<br />
Sofern der Leasingvertrag nicht gegen Gesetze verstößt, darf man da alles vorschreiben, was man will.<br />
<br />
Hier steckt der Teufel jedoch im Detail.<br />
Nur das, was auch wirklich ausdrücklich im Vertrag steht, muss beachtet werden.<br />
<br />
Immer wieder kann man beobachten, dass Büromittellieferanten Geräte verleasen und damit verbunden auch ein Papier vorschreiben, das sie (möglicherweise sogar exklusiv) führen.<br />
<br />
Hier sollte man versuchen, das Papier vom Leasingvertrag abzukoppeln, damit man nicht in Abhängigkeit zum Leasinggeber kommt.<br />
Die Preise für ein und das gleiche Papier (auch unter dem gleichen Label und Verpackung) sind sehr stark schwankend.<br />
Mit einem verbundenen Vertrag setzt man sich der Gefahr aus, dass das Leasing zwar sehr günstig ist, der Papierpreis aber dafür sehr hoch.<br />
Am Ende zahlt der Kunde also die Leasingeinsparung durch den Papierkauf wieder drauf.<br />
<br />
Wenn der Leasinggeber jedoch nur eine Marke "vorschreibt", dann kann man sich dort versorgen, wo es dieses Papier günstiger gibt.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Neues Gerät = neue Papiersorte nötig?]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=66</link>
			<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 01:39:58 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=66</guid>
			<description><![CDATA[Auf diese Frage kann man eindeutig mit "Nein" antworten.<br />
<br />
Im Neuzustand sollte ein Drucker/Kopierer eigentlich mit jedem Papier zurecht kommen (Wenn das Papier für diese Geräteart geeignet ist)<br />
<br />
Die Papiertransportvorrichtungen im Gerät sollten soviel Ressourcen haben, dass sie sich jeder Oberfläche und Stärke anpassen können (soweit die Stärke im Range der technischen Werte liegt)<br />
<br />
Nur wenn es sich beim neuen Gerät um eins handelt, das bedeutend schneller druckt/kopiert/transportiert, wird ein anderes Papier nötig, das auf die höhere Geschwindigkeit angepasst ist.<br />
<br />
Wenn beide Papiere jedoch gleiche Glätte und Volumen aufweisen, gibt es keinen technisch nachvollziehbaren Grund, weshalb ein Sortenwechsel nötig sein soll.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Auf diese Frage kann man eindeutig mit "Nein" antworten.<br />
<br />
Im Neuzustand sollte ein Drucker/Kopierer eigentlich mit jedem Papier zurecht kommen (Wenn das Papier für diese Geräteart geeignet ist)<br />
<br />
Die Papiertransportvorrichtungen im Gerät sollten soviel Ressourcen haben, dass sie sich jeder Oberfläche und Stärke anpassen können (soweit die Stärke im Range der technischen Werte liegt)<br />
<br />
Nur wenn es sich beim neuen Gerät um eins handelt, das bedeutend schneller druckt/kopiert/transportiert, wird ein anderes Papier nötig, das auf die höhere Geschwindigkeit angepasst ist.<br />
<br />
Wenn beide Papiere jedoch gleiche Glätte und Volumen aufweisen, gibt es keinen technisch nachvollziehbaren Grund, weshalb ein Sortenwechsel nötig sein soll.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA["Hersteller" ist nicht gleich Produzent]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=65</link>
			<pubDate>Mon, 13 Jun 2011 13:11:07 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=65</guid>
			<description><![CDATA[Hersteller, Marke/Brand, Produzent ... diese Begriffe werden oft synonym und gleichwertig benutzt.<br />
<br />
Schaut man aber mal etwas "hinter die Kulissen", dann lichtet sich der Wald der angeblichen Hersteller ein wenig.<br />
<br />
Beispiel:<br />
Deutsche Post, Papyrus, Schneidersöhne, Steinbeis<br />
Unter diesen vier "Herstellernamen" werden ganz bestimmte Papiere angeboten. Alleiniger Hersteller ist aber nur die Firma Steinbeis.<br />
Sie verpackt das Papier nach Wunsch des Auftraggebers so, dass er als Hersteller erscheint.<br />
<br />
Nachdem sozusagen eine "Umschlüsselung" stattgefunden hat, erhält jedes Papier auch eine eigene Herstellernummer.<br />
Jetzt ist, auch bei bester Recherche, für den Verbraucher nicht mehr erkennbar, dass es sich um das identische Papier handelt.<br />
<br />
Nur wer "direkt an der Quelle" sitzt ... und die eingehenden Warenlieferungen sieht, kann noch an den Originalkennzeichnungen der Palette sehen, wer der wirkliche Hersteller war.<br />
Diese Kennzeichnung ist aber so zemlich das Erste, was vor der Einlagerung entfernt wird.<br />
<br />
Am Ende weiß nicht einmal mehr der Vertriebsinnendienst, welches Papier er da wirklich anietet.<br />
Neben der "Chefetage", könnte nur der Lagerist darüber Auslunft geben.<br />
Für ihn sind die Kennzeichnungen aber nur Laufzettel, die bei der Einlagerung nur hinderlich sind und deshalb entfernt werden müssen.<br />
<br />
So kann es vorkommen, dass das Wissen (wer der eigentliche Hersteller ist) zwar an verschiedenen Stellen in einer Firma vorhanden ist , aber Denen, für die es vielleicht wirklich nützlich sein könnte, nicht zur Verfügung steht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Hersteller, Marke/Brand, Produzent ... diese Begriffe werden oft synonym und gleichwertig benutzt.<br />
<br />
Schaut man aber mal etwas "hinter die Kulissen", dann lichtet sich der Wald der angeblichen Hersteller ein wenig.<br />
<br />
Beispiel:<br />
Deutsche Post, Papyrus, Schneidersöhne, Steinbeis<br />
Unter diesen vier "Herstellernamen" werden ganz bestimmte Papiere angeboten. Alleiniger Hersteller ist aber nur die Firma Steinbeis.<br />
Sie verpackt das Papier nach Wunsch des Auftraggebers so, dass er als Hersteller erscheint.<br />
<br />
Nachdem sozusagen eine "Umschlüsselung" stattgefunden hat, erhält jedes Papier auch eine eigene Herstellernummer.<br />
Jetzt ist, auch bei bester Recherche, für den Verbraucher nicht mehr erkennbar, dass es sich um das identische Papier handelt.<br />
<br />
Nur wer "direkt an der Quelle" sitzt ... und die eingehenden Warenlieferungen sieht, kann noch an den Originalkennzeichnungen der Palette sehen, wer der wirkliche Hersteller war.<br />
Diese Kennzeichnung ist aber so zemlich das Erste, was vor der Einlagerung entfernt wird.<br />
<br />
Am Ende weiß nicht einmal mehr der Vertriebsinnendienst, welches Papier er da wirklich anietet.<br />
Neben der "Chefetage", könnte nur der Lagerist darüber Auslunft geben.<br />
Für ihn sind die Kennzeichnungen aber nur Laufzettel, die bei der Einlagerung nur hinderlich sind und deshalb entfernt werden müssen.<br />
<br />
So kann es vorkommen, dass das Wissen (wer der eigentliche Hersteller ist) zwar an verschiedenen Stellen in einer Firma vorhanden ist , aber Denen, für die es vielleicht wirklich nützlich sein könnte, nicht zur Verfügung steht.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Zellstoffe zur Papierherstellung]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=64</link>
			<pubDate>Sun, 12 Jun 2011 12:03:16 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=64</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;">SBSK = Southern Bleached Softwood Kraft</span></span><br />
(Südlicher Langfaser-Kraftzellstoff)<br />
<br />
Gebleichter Kraftzellstoff aus Nadelholz, südlicher Provenienz. Diese Zellstoffe haben einen hervorragenden Weiß- und Reinheitsgrad und eignen sich aufgrund der hohen Reißfestigkeit der Fasern hervorragend für die Herstellung einer Vielzahl von Papieren, Hygienepapieren und Verpackungen<br />
<br />
Weißgrad, ISO                                 88 %<br />
<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;">SBHK =Southern Bleached Hardwood Kraft</span></span><br />
(Südlicher Kurzfaser-Kraftzellstoff)<br />
<br />
Gebleichte Kraftzellstoffe aus gemischten Laubhölzern südlicher Provenienz hergestellt. Diese Zellstoffe eignen sich hervorragend für die Herstellung verschiedenster Druck-, Schreib-, Spezial- und Hygienepapiere.<br />
<br />
Weißgrad, ISO                                    88 %<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;"><br />
BEK = Bleached Eucalyptus Kraft</span></span><br />
(Gebleichter Eukalyptus-Kraftzellstoff)<br />
<br />
Gebleichter Zellstoff aus Eukalyptusholz. Nach dem brasilianischen Zertifizierungsprogamm für nachhaltige Forstwirtschaft und Verarbeitungsketten Cerflor zertifiziert<br />
<br />
Weißgrad, ISO                                   89,5 – 91,7 %<br />
<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;">BCTMP-Zellstoff </span></span><br />
(chemo-thermomechanisch gebleichte Zellstoffe)<br />
<br />
Zellstoff aus chemo-thermomechanisch gebleichten Fasern (BCTMP) wird aus Espen- und Fichtenhölzern hergestellt. TCF.<br />
<br />
Espe hohe Dichte: Weißgrad ISO 70 – 85 %<br />
Espe hoch Reißfest: Weißgrad ISO 85 %<br />
Fichte: Weißgrad ISO 70 %<br />
<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;">NBSK = Northern Bleached Softwood Kraft</span></span><br />
(Nördlicher Langfaser-Kraftzellstoff)<br />
<br />
Gebleichter, hochfester Kraftzellstoff aus Nadelhölzern aus nördlicher Provenienz<br />
<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;">NBHK = Northern Bleached Hardwood Kraft</span></span><br />
(Nördlicher Kurzfaser-Kraftzellstoff)<br />
<br />
Gebleichter, hochfester Kraftzellstoff aus Laubholz, aus nördlicher Provenienz]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;">SBSK = Southern Bleached Softwood Kraft</span></span><br />
(Südlicher Langfaser-Kraftzellstoff)<br />
<br />
Gebleichter Kraftzellstoff aus Nadelholz, südlicher Provenienz. Diese Zellstoffe haben einen hervorragenden Weiß- und Reinheitsgrad und eignen sich aufgrund der hohen Reißfestigkeit der Fasern hervorragend für die Herstellung einer Vielzahl von Papieren, Hygienepapieren und Verpackungen<br />
<br />
Weißgrad, ISO                                 88 %<br />
<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;">SBHK =Southern Bleached Hardwood Kraft</span></span><br />
(Südlicher Kurzfaser-Kraftzellstoff)<br />
<br />
Gebleichte Kraftzellstoffe aus gemischten Laubhölzern südlicher Provenienz hergestellt. Diese Zellstoffe eignen sich hervorragend für die Herstellung verschiedenster Druck-, Schreib-, Spezial- und Hygienepapiere.<br />
<br />
Weißgrad, ISO                                    88 %<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;"><br />
BEK = Bleached Eucalyptus Kraft</span></span><br />
(Gebleichter Eukalyptus-Kraftzellstoff)<br />
<br />
Gebleichter Zellstoff aus Eukalyptusholz. Nach dem brasilianischen Zertifizierungsprogamm für nachhaltige Forstwirtschaft und Verarbeitungsketten Cerflor zertifiziert<br />
<br />
Weißgrad, ISO                                   89,5 – 91,7 %<br />
<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;">BCTMP-Zellstoff </span></span><br />
(chemo-thermomechanisch gebleichte Zellstoffe)<br />
<br />
Zellstoff aus chemo-thermomechanisch gebleichten Fasern (BCTMP) wird aus Espen- und Fichtenhölzern hergestellt. TCF.<br />
<br />
Espe hohe Dichte: Weißgrad ISO 70 – 85 %<br />
Espe hoch Reißfest: Weißgrad ISO 85 %<br />
Fichte: Weißgrad ISO 70 %<br />
<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;">NBSK = Northern Bleached Softwood Kraft</span></span><br />
(Nördlicher Langfaser-Kraftzellstoff)<br />
<br />
Gebleichter, hochfester Kraftzellstoff aus Nadelhölzern aus nördlicher Provenienz<br />
<br />
<span style="font-size: large;"><span style="font-weight: bold;">NBHK = Northern Bleached Hardwood Kraft</span></span><br />
(Nördlicher Kurzfaser-Kraftzellstoff)<br />
<br />
Gebleichter, hochfester Kraftzellstoff aus Laubholz, aus nördlicher Provenienz]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[PCF]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=63</link>
			<pubDate>Sat, 11 Jun 2011 02:44:55 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=63</guid>
			<description><![CDATA[PCF bedeutet <span style="font-style: italic;">process chlorine free</span>.<br />
<br />
PCF wird für Recyclingpapiere verwendet und entspricht dem <a href="http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=28" target="_blank">TCF</a> für frische Papiere]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[PCF bedeutet <span style="font-style: italic;">process chlorine free</span>.<br />
<br />
PCF wird für Recyclingpapiere verwendet und entspricht dem <a href="http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=28" target="_blank">TCF</a> für frische Papiere]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Was bedeutet der Pfeil auf einer Verpackung ?]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=62</link>
			<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 18:17:33 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=62</guid>
			<description><![CDATA[Falsch: <br />
Die Seite ist die zu bedruckende Seite<br />
<br />
Richtig: <br />
In dieser (Pfeil) Richtung weist das Papier die höchste Steifigkeit auf. Deshalb sollte das Papier in dieser Richtung eingelegt werden.<br />
<br />
Der Pfeil löst immer mehr das Kürzel SB/BB (für Schmalbahn/Breitbahn) ab, weil er einfacher zu verstehen ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Falsch: <br />
Die Seite ist die zu bedruckende Seite<br />
<br />
Richtig: <br />
In dieser (Pfeil) Richtung weist das Papier die höchste Steifigkeit auf. Deshalb sollte das Papier in dieser Richtung eingelegt werden.<br />
<br />
Der Pfeil löst immer mehr das Kürzel SB/BB (für Schmalbahn/Breitbahn) ab, weil er einfacher zu verstehen ist.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[staubfrei]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=61</link>
			<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 20:59:00 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=61</guid>
			<description><![CDATA[Man könnte denken, dass "staubfreies Papier" ein "besseres Papier" wäre.<br />
Wenn man jedoch Folgendes bedenkt, wird man vielleicht zu einem anderen Schluss kommen ?<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Bei der Produktion entsteht der Papierstaub beim Schnitt.</span><br />
Während des Schneidens kann sich Papierstaub am und auf dem Papier ablagern. Dieser Staub wird wieder freigesetzt, wenn das Papier benutzt wird.<br />
<br />
Bei einer "ordentlichen" Qualität sind die Schneidemaschinen bereits so eingestellt und die Klingen so scharf, dass beim Schnitt kein Papierstaub entsteht<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Die Oberfläche des Papiers entscheidet mit</span><br />
Papiere, die besonders schnelles Kopieren erlauben, sind in der Regel dicker und rauher als andere Sorten.<br />
Wenn die Oberfläche aber rauh ist, kann natürlich auch Materail abgetragen werden. Rauhes, schnelles Papier und staubfrei schließen sich also eigentlich aus.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Dickes Papier/Pappe gibt es kaum staubfrei</span><br />
Das liegt nun weder an der Produktion, noch an der Oberfläche. Wer einmal eine Pappe zerschnitten hat, kann feststellen, dass überall leichter Staub zu finden ist. Auch Hersteller können das nicht verhindern .. außer sie würden das Papier erst nach dem Schnitt beschichten, so dass der Staub mit "eingeschweißt" würde. Aus Kostengründen würde sich aber eine solche Produktion nicht lohnen, da man faktisch jedes Blatt einzeln behandeln müsste.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Welche Nachteile hat der Papierstaub ?</span><br />
Er kann sich im Laufe der Zeit im Innenleben des Kopierers- oder Laserdrucker ablagern und dort die Belichtungs- und Fixiereinheiten beeinträchtigen.<br />
Wenn er dort lange Zeit verbleibt, wird irgendwann das Druckergebnis schlechter werden. Hiergegen hilft aber die regelmäßige Reinigung.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Wer sowieso einen Wartungsvertrag mit regelmäßigem Turnus abgeschlossen hat, kann also eigentlich darauf vertrauen, dass bei der Wartung auch die nötige Reinigung durchgeführt wird.</span><br />
Ein spezielles Papier würde hier nur einen Vorteil bringen, wenn der Turnus zu lang und die zu bedruckende Menge zu hoch wären.<br />
In diesem Fall kann aber ein kürzerer Turnus mehr Kosten einsparen als für speziell "staubfreies" Papier aufgebracht werden muss.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Fazit der Überlegungen:</span><br />
- Staubfrei ist bei gutem Papier normal und muss nicht extra betont zu werden. <br />
- Rauhes Papier und "staubfrei" schließen einander aus<br />
- Unter herkömmlichen Einsatzbedingungen und bei regelmäßiger Reinigung des Gerätes braucht man kein speziell "staubfrei" deklariertes Papier]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Man könnte denken, dass "staubfreies Papier" ein "besseres Papier" wäre.<br />
Wenn man jedoch Folgendes bedenkt, wird man vielleicht zu einem anderen Schluss kommen ?<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Bei der Produktion entsteht der Papierstaub beim Schnitt.</span><br />
Während des Schneidens kann sich Papierstaub am und auf dem Papier ablagern. Dieser Staub wird wieder freigesetzt, wenn das Papier benutzt wird.<br />
<br />
Bei einer "ordentlichen" Qualität sind die Schneidemaschinen bereits so eingestellt und die Klingen so scharf, dass beim Schnitt kein Papierstaub entsteht<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Die Oberfläche des Papiers entscheidet mit</span><br />
Papiere, die besonders schnelles Kopieren erlauben, sind in der Regel dicker und rauher als andere Sorten.<br />
Wenn die Oberfläche aber rauh ist, kann natürlich auch Materail abgetragen werden. Rauhes, schnelles Papier und staubfrei schließen sich also eigentlich aus.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Dickes Papier/Pappe gibt es kaum staubfrei</span><br />
Das liegt nun weder an der Produktion, noch an der Oberfläche. Wer einmal eine Pappe zerschnitten hat, kann feststellen, dass überall leichter Staub zu finden ist. Auch Hersteller können das nicht verhindern .. außer sie würden das Papier erst nach dem Schnitt beschichten, so dass der Staub mit "eingeschweißt" würde. Aus Kostengründen würde sich aber eine solche Produktion nicht lohnen, da man faktisch jedes Blatt einzeln behandeln müsste.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Welche Nachteile hat der Papierstaub ?</span><br />
Er kann sich im Laufe der Zeit im Innenleben des Kopierers- oder Laserdrucker ablagern und dort die Belichtungs- und Fixiereinheiten beeinträchtigen.<br />
Wenn er dort lange Zeit verbleibt, wird irgendwann das Druckergebnis schlechter werden. Hiergegen hilft aber die regelmäßige Reinigung.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Wer sowieso einen Wartungsvertrag mit regelmäßigem Turnus abgeschlossen hat, kann also eigentlich darauf vertrauen, dass bei der Wartung auch die nötige Reinigung durchgeführt wird.</span><br />
Ein spezielles Papier würde hier nur einen Vorteil bringen, wenn der Turnus zu lang und die zu bedruckende Menge zu hoch wären.<br />
In diesem Fall kann aber ein kürzerer Turnus mehr Kosten einsparen als für speziell "staubfreies" Papier aufgebracht werden muss.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Fazit der Überlegungen:</span><br />
- Staubfrei ist bei gutem Papier normal und muss nicht extra betont zu werden. <br />
- Rauhes Papier und "staubfrei" schließen einander aus<br />
- Unter herkömmlichen Einsatzbedingungen und bei regelmäßiger Reinigung des Gerätes braucht man kein speziell "staubfrei" deklariertes Papier]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Vorteile von Recyclingpapier]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=60</link>
			<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 20:37:09 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=60</guid>
			<description><![CDATA[Unabhängig vom Umweltschutz, bietet Recyclingpapier noch weitere Vorteile:<br />
<br />
Die Qualität ist genauso hochwertig wie bei Papier aus frischem Zellstoff<br />
"Recycled" bedeutet nicht, dass es schlechter wird.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Höhere Opazität</span><br />
Da Recyclingpapier oft nicht den gleichen Weißegrad hat wie Papier aus Frischfasern, besteht eine "natürliche Opazität". Ein leichter Grauschimmer vedrhindert, dass das Papier genauso durchscheinend wird als wenn es völlig weiß wäre.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Duplexfähig</span><br />
Fast ausnahmslos sind alle Recyclingpapiere duplexfähig = man kann beide Seiten bedrucken, ohne dass die Texte durchscheinen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Wer mit einem "leichten Grauschleier" leben kann, wird bei s/w-Ausdrucken gerne auf Recyclingpapier zurückgreifen.</span><br />
Der höhere Preis von Recyclingpapieren wird dadurch kompensiert, dass man bei frischem Papier oft genug in die Spitzenklassen gehen muss, um ähnlich gute Opazitätsergebnisse zu erhalten = ein Preisunterschied besteht dann kaum noch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Unabhängig vom Umweltschutz, bietet Recyclingpapier noch weitere Vorteile:<br />
<br />
Die Qualität ist genauso hochwertig wie bei Papier aus frischem Zellstoff<br />
"Recycled" bedeutet nicht, dass es schlechter wird.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Höhere Opazität</span><br />
Da Recyclingpapier oft nicht den gleichen Weißegrad hat wie Papier aus Frischfasern, besteht eine "natürliche Opazität". Ein leichter Grauschimmer vedrhindert, dass das Papier genauso durchscheinend wird als wenn es völlig weiß wäre.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Duplexfähig</span><br />
Fast ausnahmslos sind alle Recyclingpapiere duplexfähig = man kann beide Seiten bedrucken, ohne dass die Texte durchscheinen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Wer mit einem "leichten Grauschleier" leben kann, wird bei s/w-Ausdrucken gerne auf Recyclingpapier zurückgreifen.</span><br />
Der höhere Preis von Recyclingpapieren wird dadurch kompensiert, dass man bei frischem Papier oft genug in die Spitzenklassen gehen muss, um ähnlich gute Opazitätsergebnisse zu erhalten = ein Preisunterschied besteht dann kaum noch.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[Papier für farbige Ausdrucke]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=59</link>
			<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 07:10:00 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=59</guid>
			<description><![CDATA[Grundsätzlich kann man auf allen Papieren auch farbig ausdrucken.<br />
Je niedriger die Qualität ist, desto eher findet man jedoch den Zusatzhinweis "für s/w Ausdrucke".<br />
<br />
Das bedeutet eigentlich nur, dass man es zwar auch für Farbdrucke benutzen kann, die Druckqualität geht jedoch nicht über die Qualität von Entwurfausdrucken hinaus.<br />
Wer hier also an den Kosten für das Papier sparen will, wird später ein Vielfaches an Tinten-/Tonerkosten haben ... ohne je das entsprechend gewünschte Ergebnis zu erhalten.<br />
<br />
Papiere mit einem geringen CIE-Wert sind deshalb in der Regel nicht für hochwertige Farbdrucke zu empfehlen.<br />
Bei einem hohen CIE-Wert ( ab ca. 160) hat man in der Regel aber besonders hochwertige Papiere vor sich, mit denen es sich auch farbig sehr gut drucken lässt.<br />
<br />
Es muss also kein Spezialpapier sein, außer man benötigt Ergebnisse in höchster Foto-/Präsentationsqualität.<br />
Hier führt dann aber kein Weg mehr um das Spezialpapier herum.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Das Spezialpapier muss spzeziell auf die Druckerart abgestimmt sein und man kann es auch nicht "mal eben" problemlos in einer anderen Art benutzen </span><br />
<br />
Ein Fotopapier für Tintenstrahldrucker hat eine Oberflächenveredelung, die speziell auf das Verhalten von Tinten abgestimmt ist.<br />
Würde man dieses Papier in einem Laserfarbdrucker einsetzen, würde die Oberfläche nicht den Ansprüchen genügen und eventuell sogar die Fixiereinrichtungen beeinträchtigen/verunreinigen, da die Oberfläche nicht auf die Temperatur der Fixiereinheit abgestimmt ist und durchaus angelöst oder schmelzen könnte.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">In diesem Segment der Papiere gibt es keine "Allrounder" mehr, sondern nur noch "Spezialisten" </span><br />
Deshalb sollte man für verschiedene Druckerarten auch verschiedene Papiere einkaufen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Grundsätzlich kann man auf allen Papieren auch farbig ausdrucken.<br />
Je niedriger die Qualität ist, desto eher findet man jedoch den Zusatzhinweis "für s/w Ausdrucke".<br />
<br />
Das bedeutet eigentlich nur, dass man es zwar auch für Farbdrucke benutzen kann, die Druckqualität geht jedoch nicht über die Qualität von Entwurfausdrucken hinaus.<br />
Wer hier also an den Kosten für das Papier sparen will, wird später ein Vielfaches an Tinten-/Tonerkosten haben ... ohne je das entsprechend gewünschte Ergebnis zu erhalten.<br />
<br />
Papiere mit einem geringen CIE-Wert sind deshalb in der Regel nicht für hochwertige Farbdrucke zu empfehlen.<br />
Bei einem hohen CIE-Wert ( ab ca. 160) hat man in der Regel aber besonders hochwertige Papiere vor sich, mit denen es sich auch farbig sehr gut drucken lässt.<br />
<br />
Es muss also kein Spezialpapier sein, außer man benötigt Ergebnisse in höchster Foto-/Präsentationsqualität.<br />
Hier führt dann aber kein Weg mehr um das Spezialpapier herum.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Das Spezialpapier muss spzeziell auf die Druckerart abgestimmt sein und man kann es auch nicht "mal eben" problemlos in einer anderen Art benutzen </span><br />
<br />
Ein Fotopapier für Tintenstrahldrucker hat eine Oberflächenveredelung, die speziell auf das Verhalten von Tinten abgestimmt ist.<br />
Würde man dieses Papier in einem Laserfarbdrucker einsetzen, würde die Oberfläche nicht den Ansprüchen genügen und eventuell sogar die Fixiereinrichtungen beeinträchtigen/verunreinigen, da die Oberfläche nicht auf die Temperatur der Fixiereinheit abgestimmt ist und durchaus angelöst oder schmelzen könnte.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">In diesem Segment der Papiere gibt es keine "Allrounder" mehr, sondern nur noch "Spezialisten" </span><br />
Deshalb sollte man für verschiedene Druckerarten auch verschiedene Papiere einkaufen.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[triotec / 3lagiges Papier]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=58</link>
			<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 06:22:37 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=58</guid>
			<description><![CDATA[Papier mit dieser Zusatzbezeichnung wird im sogenannten Sandwichverfahren hergestellt.<br />
Es besteht aus 3 Schichten, die ihm einen Vorteil gegenüber normalen Papieren geben (soll).<br />
<br />
An den Außenseiten befindet sich die optische Nutzschicht: <br />
Zwei , auf das spezielle Druckverfahren ausgerichtete, Lagen mit einer besonders hohen Weiße.<br />
Zwischen ihnen wird üblicherweise eine Lage aus Altpapier eingelagert.<br />
<br />
Dieses Verfahren hat folgende Vorteile:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">- 3 verschiedene, aber miteinander verbundene, Lagen haben eine höhere Steifigkeit als eine gleich dicke homogene Lage.</span><br />
Ähnlich wie ein Bimetall, erträgt es höhere mechanische und thermische Belastungen und kehrt danach zu seiner vorherigen Form zurück.<br />
Aus diesem Grund wird es speziell bei "Problemfällen" empfohlen, wie z.B. für besonders schnelle oder heiße Druckvorgänge in Laser- oder Fotokopierern bei denen es normalerweise zu "welligen" Endergebnissen kommt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">- Ressourceneinsparung bei Verwendung einer mittigen Altpapierlage</span><br />
Je nach Hersteller kann ein solches Papier bis über die Hälfte aus Altpapier bestehen, ohne dass es die Nutzbarkeit oder Optik beeinflusst.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">- Kosteneinsparung und Umweltschutz durch Verwendung ungebleichten Papiers als Mittellage</span><br />
Da die Mittellage unsichtbar ist, muss sie auch keinen optischen Ansprüchen genügen. Sie muss keine Bleichverfahren durchlaufen und dadurch werden Kosten eingespart und die Umwelt geschont.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">- Optimierung von Ressourcen-Mix-Produktionsvolumen</span><br />
In den verschiedenen Lagen kann nachhaltig hergestellter Zellstoff mit anders gewonnenem Zellstoff kombiniert werden. Der FSC-Mix-Anteil bestimmt sich nicht mehr allein prozentual nach dem Gesamtausstoß eines Werkes, sondern nach der Verwendung im Papier selbst.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Egal auf welcher Rohstoffquellenbasis der Herstellungsprozess abläuft:</span> <br />
Er ist besonders aufwendig und der Verbraucher erhält immer ein sehr hochwertiges Papier, das eine besonders hohe Steifigkeit aufweist.<br />
Die Produktion kostet (auch bei Nutzung alles Einsparmaßnahmen in der Mittellage) mehr als bei der normalen Herstellung weil man eigentlich 3 Papierlagen herstellt, die nacheinander aufgebracht werden und sich am Ende zu einem besonders wertigen Papier verbinden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Triotec ist übrigens eine, von der Firma MONDI markenrechtlich geschützte, Bezeichnung für ein 3-Lagen-Papier in Sandwichtechnologie.</span> <br />
Dieses geschützte Verfahren bestimmt ganz genau zu welchen Anteilen und von welcher Art und Qualität die Lagen sein müssen, so dass man immer die gleiche TrioTec-Qualität erhält.<br />
<br />
Andere, nicht geschützte, 3-Lagen-Verfahren können unter diversen Grundvoraussetzungen erfolgen, die aber nicht immer veröffentlicht werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[Papier mit dieser Zusatzbezeichnung wird im sogenannten Sandwichverfahren hergestellt.<br />
Es besteht aus 3 Schichten, die ihm einen Vorteil gegenüber normalen Papieren geben (soll).<br />
<br />
An den Außenseiten befindet sich die optische Nutzschicht: <br />
Zwei , auf das spezielle Druckverfahren ausgerichtete, Lagen mit einer besonders hohen Weiße.<br />
Zwischen ihnen wird üblicherweise eine Lage aus Altpapier eingelagert.<br />
<br />
Dieses Verfahren hat folgende Vorteile:<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">- 3 verschiedene, aber miteinander verbundene, Lagen haben eine höhere Steifigkeit als eine gleich dicke homogene Lage.</span><br />
Ähnlich wie ein Bimetall, erträgt es höhere mechanische und thermische Belastungen und kehrt danach zu seiner vorherigen Form zurück.<br />
Aus diesem Grund wird es speziell bei "Problemfällen" empfohlen, wie z.B. für besonders schnelle oder heiße Druckvorgänge in Laser- oder Fotokopierern bei denen es normalerweise zu "welligen" Endergebnissen kommt.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">- Ressourceneinsparung bei Verwendung einer mittigen Altpapierlage</span><br />
Je nach Hersteller kann ein solches Papier bis über die Hälfte aus Altpapier bestehen, ohne dass es die Nutzbarkeit oder Optik beeinflusst.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">- Kosteneinsparung und Umweltschutz durch Verwendung ungebleichten Papiers als Mittellage</span><br />
Da die Mittellage unsichtbar ist, muss sie auch keinen optischen Ansprüchen genügen. Sie muss keine Bleichverfahren durchlaufen und dadurch werden Kosten eingespart und die Umwelt geschont.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">- Optimierung von Ressourcen-Mix-Produktionsvolumen</span><br />
In den verschiedenen Lagen kann nachhaltig hergestellter Zellstoff mit anders gewonnenem Zellstoff kombiniert werden. Der FSC-Mix-Anteil bestimmt sich nicht mehr allein prozentual nach dem Gesamtausstoß eines Werkes, sondern nach der Verwendung im Papier selbst.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Egal auf welcher Rohstoffquellenbasis der Herstellungsprozess abläuft:</span> <br />
Er ist besonders aufwendig und der Verbraucher erhält immer ein sehr hochwertiges Papier, das eine besonders hohe Steifigkeit aufweist.<br />
Die Produktion kostet (auch bei Nutzung alles Einsparmaßnahmen in der Mittellage) mehr als bei der normalen Herstellung weil man eigentlich 3 Papierlagen herstellt, die nacheinander aufgebracht werden und sich am Ende zu einem besonders wertigen Papier verbinden.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Triotec ist übrigens eine, von der Firma MONDI markenrechtlich geschützte, Bezeichnung für ein 3-Lagen-Papier in Sandwichtechnologie.</span> <br />
Dieses geschützte Verfahren bestimmt ganz genau zu welchen Anteilen und von welcher Art und Qualität die Lagen sein müssen, so dass man immer die gleiche TrioTec-Qualität erhält.<br />
<br />
Andere, nicht geschützte, 3-Lagen-Verfahren können unter diversen Grundvoraussetzungen erfolgen, die aber nicht immer veröffentlicht werden.]]></content:encoded>
		</item>
		<item>
			<title><![CDATA[pre consumer / post consumer / Altpapier / Schein-Recycling]]></title>
			<link>http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=57</link>
			<pubDate>Tue, 24 May 2011 06:34:50 +0200</pubDate>
			<guid isPermaLink="false">http://papier.ratgeber--forum.de/showthread.php?tid=57</guid>
			<description><![CDATA[<span style="font-weight: bold;">pre consumer</span> (vor dem Verbraucher)<br />
<br />
Das Papier ist kein "Altpapier" im herkömmlichen Sinn. Es handelt sich hierbei nur um Rohstoffe, die bei der Verarbeitung und Zuschnitt anfallen.<br />
Das Material beginnt sein "zweites Leben" also schon bevor ein "erstes Leben gelebt wurde".<br />
Eigentlich handelt es sich also um "Neupapier-Recycling". <br />
<br />
PS: <br />
Rein theoretisch kann man auch eine komplette Papierproduktion gleich wieder shreddern und mulchen und  erhält auf diese Art ein "Schein-Recyclingpapier" ... das einen viel höheren Marktwert hat als das vorherige "normale" Papier.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">post consumer</span> (nach dem Verbraucher)<br />
<br />
Das verwendete Material hat schon einmal seinen gedachten Zweck erfüllt.Eingesammelt und recycled spart es in seinem "zweiten Leben" die Rohstoffe, die für neues Papier nötig wären.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Altpapier</span><br />
Dieser Begriff sagt nichts über das verwendete und recycelte Material aus.<br />
Es kann sich um wiederverwendete Schneidereste von neuem Material oder auch um wirklich schon bereits im Umlauf gewesenes Material handeln.<br />
Ohne Zertifizierung ist ein Umweltschutzrecycling eigentlich nicht nachgewiesen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Schein-Recycling</span><br />
<br />
Wir nennen es so, weil folgende Mischungen möglich sind:<br />
- Neues Material wird ganz bewusst gleich nach der Herstellung wieder recycled.<br />
- Altpapier und neues Material werden gemischt.<br />
- Schneidereste werden mit neuem Material gemischt.<br />
- Der Altpapieranteil ist absichtlich so gering gehalten, dass er farblich keinen Einfluss auf das Endprodukt nehmen kann und ein Papier ergibt, das auch als "neues Papier" durchgehen könnte. <br />
 <br />
Natürlich wollen wir nicht behaupten, dass diese Mischungen auch benutzt werden. Sie sind einfach nur möglich.<br />
Am Ende kann man jedoch alle Ergebnisse als "recycled" und "umweltschonend" bezeichnen.<br />
Da "echtes Recyclingpapier" relativ teuer in der Herstellung ist, kann man also Tricks und Deklaration einen höheren Marktwert erzielen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-weight: bold;">pre consumer</span> (vor dem Verbraucher)<br />
<br />
Das Papier ist kein "Altpapier" im herkömmlichen Sinn. Es handelt sich hierbei nur um Rohstoffe, die bei der Verarbeitung und Zuschnitt anfallen.<br />
Das Material beginnt sein "zweites Leben" also schon bevor ein "erstes Leben gelebt wurde".<br />
Eigentlich handelt es sich also um "Neupapier-Recycling". <br />
<br />
PS: <br />
Rein theoretisch kann man auch eine komplette Papierproduktion gleich wieder shreddern und mulchen und  erhält auf diese Art ein "Schein-Recyclingpapier" ... das einen viel höheren Marktwert hat als das vorherige "normale" Papier.<br />
<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">post consumer</span> (nach dem Verbraucher)<br />
<br />
Das verwendete Material hat schon einmal seinen gedachten Zweck erfüllt.Eingesammelt und recycled spart es in seinem "zweiten Leben" die Rohstoffe, die für neues Papier nötig wären.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Altpapier</span><br />
Dieser Begriff sagt nichts über das verwendete und recycelte Material aus.<br />
Es kann sich um wiederverwendete Schneidereste von neuem Material oder auch um wirklich schon bereits im Umlauf gewesenes Material handeln.<br />
Ohne Zertifizierung ist ein Umweltschutzrecycling eigentlich nicht nachgewiesen.<br />
<br />
<span style="font-weight: bold;">Schein-Recycling</span><br />
<br />
Wir nennen es so, weil folgende Mischungen möglich sind:<br />
- Neues Material wird ganz bewusst gleich nach der Herstellung wieder recycled.<br />
- Altpapier und neues Material werden gemischt.<br />
- Schneidereste werden mit neuem Material gemischt.<br />
- Der Altpapieranteil ist absichtlich so gering gehalten, dass er farblich keinen Einfluss auf das Endprodukt nehmen kann und ein Papier ergibt, das auch als "neues Papier" durchgehen könnte. <br />
 <br />
Natürlich wollen wir nicht behaupten, dass diese Mischungen auch benutzt werden. Sie sind einfach nur möglich.<br />
Am Ende kann man jedoch alle Ergebnisse als "recycled" und "umweltschonend" bezeichnen.<br />
Da "echtes Recyclingpapier" relativ teuer in der Herstellung ist, kann man also Tricks und Deklaration einen höheren Marktwert erzielen.]]></content:encoded>
		</item>
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